Kroatien im September: Warum der Spätsommer die perfekte Reisezeit ist
- vor 3 Tagen
- 6 Min. Lesezeit
Kroatien im September ist für viele Reisende ein echter Geheimtipp. Während die großen Sommerferien langsam zu Ende gehen und sich die Strände leeren, bleibt die Adria angenehm warm. Dazu kommen milde Temperaturen, weniger Trubel und eine entspannte Atmosphäre, die sich in den Küstenorten sofort bemerkbar macht. Wer seinen Urlaub nicht unbedingt mitten in der Hochsaison verbringen möchte, findet im September eine besonders reizvolle Mischung aus Sommer, Meer und ersten herbstlichen Momenten. Ob Badeurlaub an der Adriaküste, Inselhopping, Roadtrip, Städtereise oder Ausflug in einen der Nationalparks – Kroatien bietet im September erstaunlich viele Möglichkeiten. Besonders angenehm ist, dass die extreme Sommerhitze meist nachlässt und dadurch auch längere Spaziergänge, Wanderungen und Sightseeing wieder mehr Spaß machen. Kein Wunder also, dass der September häufig als einer der besten Monate für eine Reise nach Kroatien bezeichnet wird.
Wie ist das Wetter in Kroatien im September?
Wer Kroatien im September besucht, darf sich an der Küste meist noch auf echtes Spätsommerwetter freuen. Tagsüber liegen die Temperaturen häufig im angenehmen Bereich um die Mitte bis oberen 20 Grad. Gleichzeitig ist die drückende Hitze des Hochsommers vielerorts vorbei. Das macht den September besonders attraktiv für alle, die Sonne genießen möchten, aber keine Temperaturen von 30 Grad und mehr brauchen. Allerdings sollte man den gesamten September nicht über einen Kamm scheren. Anfang des Monats kann sich Kroatien noch sehr sommerlich anfühlen, während die zweite Monatshälfte bereits etwas wechselhafter und vor allem abends kühler werden kann. Im Süden Dalmatiens bleiben die Bedingungen häufig länger sommerlich als im Norden des Landes. Eine leichte Jacke oder ein dünner Pullover gehört deshalb auch bei einem Badeurlaub ins Gepäck.
Wie warm ist das Meer im September?
Eine der größten Stärken von Kroatien im September ist das warme Adriatische

Meer. Nach den heißen Sommermonaten hat sich das Wasser über Wochen aufgeheizt und bleibt deshalb lange angenehm. Je nach Region bewegen sich die Wassertemperaturen häufig um etwa 22 bis 24 Grad, in südlicheren Regionen können sie auch darüber liegen. Für Badeurlauber ist das ein großer Vorteil: Man kann tagsüber weiterhin ausgiebig schwimmen, schnorcheln oder mit dem Boot unterwegs sein, ohne dass sich das Meer bereits wie ein Herbstgewässer anfühlt. Besonders rund um Hvar und Dubrovnik werden im September noch sehr angenehme Wassertemperaturen gemessen.
Warum lohnt sich Kroatien im September?
Der größte Pluspunkt ist die Kombination aus warmem Wetter und deutlich weniger Trubel. Im Juli und August sind viele beliebte Orte an der kroatischen Küste stark besucht. Im September kehrt langsam mehr Ruhe ein. Besonders ab Mitte des Monats wird der Unterschied spürbar: Strände wirken entspannter, Restaurants sind weniger voll und beliebte Sehenswürdigkeiten lassen sich angenehmer erkunden. Auch für Aktivurlauber ist der September interessant. Wanderungen, Radtouren und Ausflüge sind bei moderaten Temperaturen deutlich angenehmer als während der sommerlichen Mittagshitze. Wer Kroatien nicht nur vom Strand aus erleben möchte, kann deshalb im September besonders viel unternehmen. Ein weiterer Vorteil: Nach der Hauptsaison können Unterkünfte teilweise günstiger werden. Wie stark die Preise tatsächlich sinken, hängt allerdings von Region, Unterkunft, Reisetermin und Auslastung ab. Auch bei Fähren und touristischen Angeboten sollte man gegen Ende September mit veränderten Fahrplänen oder kürzeren Öffnungszeiten rechnen.
Die besten Regionen für Kroatien im September
Dalmatien: Sonne, Meer und mediterranes Lebensgefühl
Dalmatien gehört zu den beliebtesten Regionen für einen Urlaub in Kroatien – und im September zeigt sich die Küste von ihrer besonders angenehmen Seite. Städte wie Split, Zadar, Šibenik und Dubrovnik lassen sich hervorragend mit Badeurlaub und Ausflügen verbinden. Wer morgens durch historische Altstädte schlendern und nachmittags ins Meer springen möchte, ist hier genau richtig. Auch Inseln wie Hvar und Korčula bleiben im September attraktive Reiseziele. Besonders der Süden Kroatiens hat gute Chancen auf warme Tage bis weit in den Monat hinein.
Istrien: Genuss, Küstenorte und mediterranes Flair
Istrien ist eine hervorragende Wahl für einen abwechslungsreichen Urlaub. Die Halbinsel verbindet malerische Küstenorte mit kleinen Bergdörfern, regionaler Küche und einer ausgeprägten Weinkultur. Im September ist das Wetter häufig angenehm genug für Strandtage, gleichzeitig laden die milderen Temperaturen dazu ein, das Hinterland zu erkunden. Gerade wer gerne mit dem Auto unterwegs ist, kann Istrien wunderbar auf eigene Faust entdecken. Zwischen Küste und Landesinnerem liegen zahlreiche kleine Orte, Aussichtspunkte und kulinarische Ziele. Der September passt deshalb besonders gut zu einem entspannten Roadtrip.
Kvarner-Bucht und Inseln
Auch die Kvarner-Bucht mit Inseln wie Krk oder Rab eignet sich für einen Septemberurlaub. Hier lassen sich Strandtage gut mit Wanderungen, Radtouren und Ausflügen verbinden. Allerdings kann das Wetter im Norden gegen Ende September etwas schneller herbstlich werden als im Süden Dalmatiens. Wer möglichst viel baden möchte, sollte deshalb eher die erste Septemberhälfte wählen. Für Aktivurlauber, Naturliebhaber und Reisende, die gerne verschiedene Facetten Kroatiens kennenlernen, kann hingegen auch die zweite Monatshälfte interessant sein.
Kroatien im September: Diese Aktivitäten lohnen sich besonders
Baden und Schnorcheln

Natürlich bleibt das Meer ein Hauptgrund für eine Reise nach Kroatien im September. Die Strände sind vielerorts weniger überlaufen, während das Wasser noch angenehm warm ist. Besonders schön ist es, früh morgens oder am späten Nachmittag zu baden, wenn das Licht weicher wird und die Küste deutlich ruhiger wirkt.
Nationalparks entdecken
Der September ist nicht nur für Strandurlaub ideal. Auch Kroatiens Nationalparks lassen sich zu dieser Jahreszeit hervorragend erkunden. Plitvicer Seen, Krka oder die Bergregionen bieten eine willkommene Abwechslung zur Küste. Gerade für Wanderungen sind die angenehmeren Temperaturen ein echter Vorteil gegenüber dem Hochsommer.
Städte ohne Hochsommerstress erleben
Split, Dubrovnik, Zadar oder Šibenik wirken im September häufig entspannter als in den besonders vollen Sommermonaten. Wer historische Altstädte, Festungsmauern oder kleine Gassen erkunden möchte, profitiert davon, dass die Temperaturen nicht mehr ganz so hoch sind. In Dubrovnik beispielsweise lässt sich ein Spaziergang durch die historische Altstadt und entlang der Stadtmauer wesentlich angenehmer mit einem anschließenden Bad im Meer verbinden. Gerade diese Mischung aus Kultur und Strand macht den September so attraktiv.
Inselhopping
Auch Inselhopping ist im September weiterhin möglich und besonders reizvoll. Die Inselwelt Kroatiens bietet zahlreiche Möglichkeiten, mehrere Orte miteinander zu kombinieren. Allerdings sollte man bei Reisen in der zweiten Monatshälfte die aktuellen Fähr- und Ausflugsfahrpläne prüfen, da saisonale Verbindungen reduziert werden können.
Was sollte man für Kroatien im September einpacken?
Für die erste Septemberhälfte darf die klassische Sommerausrüstung weiterhin

den größten Platz im Koffer einnehmen: T-Shirts, Shorts, Badebekleidung, Sonnencreme und leichte Schuhe gehören unbedingt dazu. Wer gerne wandert oder Nationalparks besucht, sollte zusätzlich an festes Schuhwerk denken. Für die Abendstunden ist eine dünne Jacke sinnvoll. Besonders in der zweiten Septemberhälfte können die Temperaturen nach Sonnenuntergang deutlich angenehmer sein als tagsüber. Wer mit dem Auto unterwegs ist und verschiedene Regionen besucht, sollte außerdem auf unterschiedliche Wetterbedingungen vorbereitet sein – im Landesinneren kann es bereits spürbar kühler sein als an der Küste.
Lohnt sich Kroatien im September für Familien?
Für Familien kann der September eine sehr gute Alternative zu den klassischen Sommermonaten sein. Das Meer ist vielerorts noch warm genug zum Baden, während die Temperaturen für Ausflüge und Aktivitäten angenehmer sind. Gleichzeitig ist an vielen Orten weniger los als im Juli oder August. Familien mit schulpflichtigen Kindern sind allerdings natürlich an die jeweiligen Ferienzeiten gebunden. Wer außerhalb der Ferien reisen kann, profitiert besonders von der ruhigeren Atmosphäre. Bei kleinen Kindern sollte man außerdem berücksichtigen, dass die Tage im Laufe des Monats kürzer werden und die Abende frischer sein können.
Kroatien im September – für wen ist der Monat besonders geeignet?
Kroatien im September passt vor allem zu Reisenden, die sich nicht zwischen Badeurlaub und Aktivurlaub entscheiden möchten. Paare können entspannte Tage am Meer mit Restaurantbesuchen und Ausflügen verbinden, Familien genießen die ruhigere Atmosphäre und Aktivurlauber finden gute Bedingungen für Wanderungen und Radtouren. Auch für Individualreisende ist der September spannend. Statt ausschließlich an einem Ort zu bleiben, bietet sich ein Roadtrip entlang der Küste an. Wer Istrien, Dalmatien und einige Inseln miteinander kombiniert, kann in wenigen Tagen ganz unterschiedliche Seiten Kroatiens kennenlernen.
Fazit: Kroatien im September ist Sommer mit etwas mehr Ruhe

Wer Kroatien im September besucht, bekommt im besten Fall genau das, was viele sich von einem gelungenen Urlaub wünschen: warme Tage, ein noch angenehm temperiertes Meer, weniger Menschen und genügend Möglichkeiten, das Land auch abseits der Strände zu entdecken. Besonders die erste Septemberhälfte fühlt sich an vielen Küstenorten noch wie Sommer an, während sich später zunehmend die ruhigere Stimmung der Nebensaison bemerkbar macht. Für einen klassischen Badeurlaub sind Dalmatien und die südlichen Inseln besonders interessant. Wer Kultur, Natur und Genuss miteinander verbinden möchte, findet in Istrien, der Kvarner-Bucht und den Nationalparks spannende Alternativen. Damit ist Kroatien im September nicht nur eine gute Ausweichmöglichkeit zur überfüllten Hauptsaison, sondern für viele Reisende tatsächlich eine der schönsten Zeiten, das Land zu erleben.





Kommentare