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Fuerteventura Guide: Die besten Tipps, Strände & Sehenswürdigkeiten für deinen Urlaub

27. Sept.
5 Min. Lesezeit

Fuerteventura Guide: Die besten Tipps, Strände & Sehenswürdigkeiten für deinen Urlaub

Fuerteventura ist eine Insel für alle, die im Urlaub nicht ständig auf die Uhr schauen möchten. Kilometerlange Sandstrände, türkisblaues Wasser, karge Vulkanlandschaften und kleine Orte, in denen das Leben angenehm entspannt wirkt: Die zweitgrößte Insel der Kanaren hat ihren ganz eigenen Rhythmus. Dazu kommen hervorragende Bedingungen für Surfer, Kitesurfer und Windsurfer, spektakuläre Natur und überraschend viel Geschichte.

Doch genau diese Vielfalt macht die Reiseplanung manchmal schwierig. Welcher Strand lohnt sich wirklich? Wo sollte man auf Fuerteventura übernachten? Welche Sehenswürdigkeiten darf man nicht verpassen und wann ist die beste Reisezeit? In diesem Fuerteventura Guide findest du die wichtigsten Tipps für deinen Urlaub – von den schönsten Stränden über spannende Ausflugsziele bis hin zu kulinarischen Empfehlungen und praktischen Hinweisen für die Reiseplanung.


Fuerteventura auf einen Blick

Fuerteventura liegt im Atlantik und gehört zu den Kanarischen Inseln. Die Insel erstreckt sich über rund 210 Kilometer und ist vor allem für ihre außergewöhnlich lange Küste mit zahlreichen Sandstränden bekannt. Insgesamt gibt es mehr als 150 Strände, während die Landschaft im Inselinneren von Bergen, Vulkanformationen, Ebenen und trockenen Tälern geprägt ist.

Was Fuerteventura besonders macht, ist der Kontrast zwischen Meer und Landschaft. Während du morgens noch barfuß am Strand entlangläufst, kannst du wenige Stunden später durch das historische Betancuria fahren, eine Wanderung unternehmen oder auf einem Aussichtspunkt weit über die karge Landschaft blicken. Die Insel wurde 2009 von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt und besitzt zahlreiche geschützte Naturräume.

Für einen klassischen Strandurlaub eignet sich Fuerteventura ebenso wie für eine aktive Reise. Wer Wassersport liebt, findet rund um Corralejo, El Cotillo, Jandía und weitere Küstenabschnitte gute Bedingungen. Gleichzeitig gibt es genügend ruhige Ecken, an denen du einfach nur den Atlantik anschauen und abschalten kannst.


Die schönsten Strände auf Fuerteventura

Wenn es einen Grund gibt, warum Fuerteventura bei Reisenden so beliebt ist, dann sind es die Strände. Von langen Dünenlandschaften im Norden bis zu wilden Küstenabschnitten im Süden ist die Auswahl riesig. Dabei hat jeder Strand seinen eigenen Charakter – und genau deshalb lohnt es sich, während des Urlaubs mehrere Regionen der Insel zu erkunden.


Playa de Cofete – wild und beeindruckend

Die Playa de Cofete gehört zu den spektakulärsten Stränden der Insel. Der rund

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zwölf Kilometer lange Küstenabschnitt liegt auf der Halbinsel Jandía und wirkt mit seinen Bergen im Hintergrund, dem goldenen Sand und dem offenen Atlantik beinahe unberührt. Cofete ist allerdings kein typischer Badeort. Der Atlantik kann hier kräftig sein und die Küste ist nicht bewacht. Auch die Anfahrt führt teilweise über eine unbefestigte Strecke. Wer hierherkommt, sollte deshalb nicht nur wegen des Badens fahren, sondern vor allem wegen der Landschaft. Ein Spaziergang am Strand und der Blick von den umliegenden Aussichtspunkten gehören zu den besonderen Erlebnissen auf Fuerteventura.


Corralejo Dünen – Sand soweit das Auge reicht

Im Norden der Insel befindet sich der Naturpark Corralejo mit seiner beeindruckenden Dünenlandschaft. Die großen Sandflächen ziehen sich entlang der Küste und treffen auf klares, türkisfarbenes Wasser. Direkt daneben liegen die Grandes Playas de Corralejo mit mehreren langen Strandabschnitten.

Die Kombination aus Dünen, Meer und Vulkanlandschaft macht diese Gegend zu einem idealen Ziel für einen Strandtag. Gleichzeitig ist Corralejo ein guter Ausgangspunkt, wenn du Fuerteventura mit dem Mietwagen erkunden möchtest.


Costa Calma – entspanntes Strandleben

Wie der Name bereits vermuten lässt, steht Costa Calma für einen eher entspannten Urlaub. Der weitläufige Strand bietet viel Platz für Spaziergänge, Sonnenbaden und eine Auszeit am Meer. Laut der offiziellen Tourismusinformation erstreckt sich der Strandbereich über mehr als zehn Kilometer.

Costa Calma eignet sich besonders für Reisende, die Strandurlaub mit einer guten touristischen Infrastruktur verbinden möchten. Von hier aus lassen sich außerdem weitere Strände und Sehenswürdigkeiten im Süden der Insel gut erreichen.


La Concha bei El Cotillo

Wer ruhigeres Wasser sucht, sollte El Cotillo im Norden besuchen. Die Playa de La Concha liegt in einer geschützteren Bucht und ist von einem natürlichen Riff umgeben. Dadurch wirkt das Wasser häufig deutlich ruhiger als an den offenen Küstenabschnitten.

El Cotillo selbst hat einen angenehmen, eher entspannten Charakter. Nach einem Tag am Strand kannst du durch den Ort schlendern, frischen Fisch essen und den Sonnenuntergang über dem Atlantik genießen.


Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten auf Fuerteventura

Fuerteventura besteht nicht nur aus Stränden. Wer die Insel wirklich kennenlernen möchte, sollte unbedingt ein paar Tage einplanen, an denen es ins Landesinnere geht. Dort zeigt sich eine ganz andere Seite der Insel.


Betancuria – Fuerteventuras historische Seite

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Betancuria wurde um 1404 gegründet und war die erste Hauptstadt Fuerteventuras. Heute ist der Ort vor allem für seine historischen Gebäude, gepflasterten Straßen und Kirchen bekannt. Ein Spaziergang durch Betancuria lässt sich hervorragend mit einer Rundfahrt durch das Inselinnere verbinden. Die Landschaft rund um den Ort ist deutlich grüner und hügeliger als viele der trockenen Küstenregionen. Wer sich für die Geschichte und Kultur der Kanaren interessiert, sollte Betancuria deshalb nicht auslassen.


Montaña de Tindaya

Die Montaña de Tindaya ist eines der markantesten Natur- und Kulturdenkmäler Fuerteventuras. Der isoliert wirkende Berg erhebt sich aus der eher flachen Landschaft und hatte für die Ureinwohner der Insel eine besondere Bedeutung. Auf dem Berg befinden sich zahlreiche Felszeichnungen in Form von Fußabdrücken.

Auch wenn du nicht unbedingt wandern möchtest, lohnt sich die Fahrt durch die Region. Die ungewöhnliche Form des Berges und die offene Landschaft rundherum zeigen eindrucksvoll, wie anders Fuerteventura abseits der klassischen Ferienorte aussieht.


Miradores und Aussichtspunkte

Fuerteventura ist wie gemacht für Roadtrips. Immer wieder tauchen Aussichtspunkte auf, von denen du über Täler, Berge und Küsten blicken kannst. Besonders im Süden eröffnen sich beeindruckende Perspektiven auf die Halbinsel Jandía und die Küste von Cofete. Gerade bei einer Mietwagen-Rundfahrt solltest du deshalb nicht ausschließlich nach den großen Sehenswürdigkeiten planen. Manchmal sind es die kleinen Stopps am Straßenrand, die später zu den schönsten Erinnerungen an den Urlaub gehören.


Was kann man auf Fuerteventura unternehmen?

Neben Strandtagen gibt es auf Fuerteventura erstaunlich viele Möglichkeiten,

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aktiv zu werden. Die Insel ist international für Wind- und Wassersport bekannt. Surfen, Windsurfen und Kitesurfen gehören zu den beliebtesten Aktivitäten.

Wer lieber an Land unterwegs ist, kann die Insel auf Wanderwegen erkunden. Besonders reizvoll sind Touren durch die trockenen Landschaften rund um Betancuria oder die Vulkanregionen. Dabei solltest du die Sonne nicht unterschätzen und immer ausreichend Wasser, Sonnenschutz und geeignetes Schuhwerk dabeihaben. Auch ein Ausflug zur Insel Lobos bietet sich an. Die kleine Insel vor der Küste von Fuerteventura ist für ihre Strände und Naturlandschaft bekannt. Die Zahl der Besucher ist begrenzt, weshalb du dich vor einem Besuch über die aktuellen Zugangsregelungen informieren solltest.


Fuerteventura mit dem Mietwagen erkunden

Für einen abwechslungsreichen Fuerteventura-Urlaub ist ein Mietwagen besonders praktisch. Zwar kannst du problemlos mehrere Tage an einem Ort verbringen, doch viele der interessantesten Landschaften liegen abseits der großen Ferienorte. Eine mögliche Route führt beispielsweise von Corralejo im Norden über El Cotillo und Betancuria in Richtung Süden. Dabei bekommst du innerhalb weniger Tage einen guten Eindruck von den unterschiedlichen Landschaften der Insel. Für Cofete solltest du die Straßenverhältnisse und die Bedingungen für dein Fahrzeug besonders beachten, da die Zufahrt über eine anspruchsvolle unbefestigte Strecke führt. Plane außerdem nicht jeden Urlaubstag komplett durch. Fuerteventura funktioniert besonders gut, wenn du zwischendurch einfach anhältst, einen unbekannten Strand entdeckst oder einen Kaffee in einem kleinen Ort trinkst.


Wann ist die beste Reisezeit für Fuerteventura?

Fuerteventura ist grundsätzlich ein ganzjähriges Reiseziel. Das Klima ist mild und die Insel ist für ihre vielen Sonnentage bekannt. Auch im Winter eignet sich Fuerteventura für einen Urlaub am Meer, während die Sommermonate besonders für Strandurlaub und Wassersport beliebt sind. Allerdings solltest du den Wind bei deiner Reiseplanung berücksichtigen. Er gehört zu Fuerteventura wie die Dünen und der Atlantik und kann je nach Region und Jahreszeit deutlich spürbar sein. Für Wassersportler ist genau das ein wichtiger Pluspunkt, während Strandurlauber an windgeschützten Buchten oft angenehmer aufgehoben sind.


Fazit: Fuerteventura Guide

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Ein paar einfache Dinge machen deinen Aufenthalt deutlich angenehmer. Nimm immer ausreichend Sonnenschutz mit und denke auch an eine dünne Jacke oder einen Pullover für windige Abende. Selbst wenn die Temperaturen angenehm sind, kann der Wind dafür sorgen, dass es sich deutlich kühler anfühlt.

Wenn du mit dem Mietwagen unterwegs bist, solltest du genügend Zeit für einzelne Strecken einplanen. Fuerteventura wirkt auf der Karte überschaubar, doch kurvenreiche Straßen, Fotostopps und spontane Abstecher verlängern die Fahrzeit schnell. Und vor allem: Respektiere die Natur. Fuerteventura ist ein Biosphärenreservat und besitzt zahlreiche geschützt

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